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Die Stiftung
Zielsetzung
Im Schlussgottesdienst des Evangelischen Kirchentages 2005 in Hannover rief der Kirchentagspräsident Eckhard Nagel den Teilnehmenden zu: "Lasst uns gemeinsam aufbrechen in eine gerechtere Welt!" In verschiedenen Beiträgen wurde gefordert, sich aus christlichem Glauben heraus einzumischen, christliche Werte in das Wirtschaftsleben und den Alltag hineinzutragen und zu leben.
Dieses "Einmischen", dieses "Position beziehen" hat sich die Stiftung Sozialer Protestantismus Schloss Friedewald zur Aufgabe gemacht. Der Soziale Protestantismus hat zum Erfolgsmodell der Sozialen Marktwirtschaft entscheidend beigetragen und die gesellschaftlichen Entwicklungen tiefgreifend geprägt. Heute ist er neu gefordert! Heute ist es sein Auftrag, aktuelle Fragen aus Arbeit, Wirtschaft und Gesellschaft aufzugreifen und konstruktive Lösungen zu entwickeln, die die Würde des Menschen respektieren, effizientes Wirtschaften und sozialen Frieden ermöglichen.
Vor diesem Hintergrund wurde im Herbst 2004 die Stiftung Sozialer Protestantismus Schloss Friedewald gegründet. Sie wird durch namhafte Persönlichkeiten aus Kirche, Politik und Arbeitswelt unerstützt. Die Stiftung tritt an, um
- den Protestantismus in seiner sozialen Ausprägung in Kirche und Öffentlichkeit neu zu beleben
- zukunftsweisende Beiträge zur sozialen Gestaltung von Arbeitswelt und Gesellschaft zu entwickeln und
- den gegenwärtigen Umbrüchen in Wirtschaft und Gesellschaft mit dem Verständnis evangelischer Sozialethik zu begegnen und die Zukunft aktiv mitzugestalten.
Mischen Sie sich mit uns ein!
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"Angesichts einer immer komplexeren und unsichereren Zukunftsperspektive ist es wichtig, sich auf die eigenen Wurzeln zu besinnen und die Kräfte des eigenen Glaubens in einem Leitbild zusammenzufassen. Deshalb freue ich mich über die Gründung der "Stiftung Sozialer Protestantismus"! Sie steht dafür, dass Freiheit und soziale Verantwortung weiterhin zusammen gedacht und zusammen gelebt werden können und sollen. Unsere Kirche und unser Land brauchen diese Kräfte."
Aus dem Grußwort der Landesbischöfin Dr. Dr. h. c. Margot Käßmann, vollständig nachzulesen in einer Broschüre, die Sie hier anfordern können. |
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